Das Filmjahr 2025 ist bereits in vollem Gange und hat nach einer glamourösen Preisverleihungssaison mit den Golden Globes und Oscars eine Fülle an vielversprechenden Werken hervorgebracht. Die kommenden Monate versprechen weiterhin eine reiche Auswahl an fesselnden Geschichten und beeindruckenden Darbietungen, die Filmfans in ihren Bann ziehen werden. Von tiefgründigen Charakterstudien bis hin zu mitreißenden Abenteuern – die Leinwand wird zum Schauplatz unvergesslicher Momente.
Im August 2025 erwartet das Publikum die Neuinterpretation eines Kultfilms: „Die Rosenschlacht“. Unter der Regie von Danny DeVito im Jahr 1989 als „Der Rosenkrieg“ bekannt geworden, bietet diese schwarze Komödie mit Olivia Colman und Benedict Cumberbatch in den Hauptrollen eine moderne Perspektive auf einen eskalierenden Ehekrieg. Ein weiteres Highlight ist François Ozons „Wenn der Herbst naht“, ein vielschichtiges Werk, das Elemente von Komödie und Thriller geschickt miteinander verwebt und die dunklen Seiten familiärer Beziehungen beleuchtet. Der Monat verspricht zudem ein Wiedersehen mit beliebten Charakteren in „Freakier Friday“, der die humorvolle Körpertausch-Geschichte mit Lindsay Lohan und Jamie Lee Curtis fortsetzt.
Der Juli bringt uns „Hot Milk“, einen Film, der auch an heißen Sommertagen ins Kino lockt und dessen Details neugierig machen. Im Juni startet Abderrahmane Sissakos poetisches Liebesdrama „Black Tea“, gedreht in Taiwan, das eine zarte Romanze vor dem Hintergrund der Globalisierung und interkultureller Begegnungen erzählt. Es ist eine einfühlsame Studie über Vertrauen und Vergangenheit in einer Welt, in der sich Kulturen vermischen.
Der Mai wartet mit Wes Andersons jüngstem Werk auf, „Der phönizische Meisterstreich“, einer skurrilen Komödie mit einem Staraufgebot, das von einem Flugzeugabsturz bis zu einer Revolution reicht. Außerdem kehrt Disneys beliebter Charakter Stitch in der Realverfilmung von „Lilo & Stitch“ zurück, während Steven Soderberghs Spionagethriller „Black Bag – Doppeltes Spiel“ mit Cate Blanchett und Michael Fassbender ein elegantes Katz-und-Maus-Spiel in London inszeniert.
Im April 2025 feiert Paolo Sorrentinos „Parthenope“ Premiere, eine bildgewaltige Hommage an Neapel, die sich philosophischen Fragen über Existenz und Freiheit widmet. Luzia Schmids Dokumentation „Ich will alles“ beleuchtet das Leben der vielseitigen Künstlerin Hildegard Knef, die als Schauspielerin, Sängerin und Autorin sowohl Triumphe als auch Niederlagen meisterte. Der Sci-Fi-Thriller „The Assessment“ wirft einen kritischen Blick auf staatliche Eingriffe in die Fortpflanzung und thematisiert die Herausforderungen eines Paares, das sich einer strengen Beurteilung unterziehen muss.
Der März präsentiert „The Last Showgirl“, ein ergreifendes Drama mit Pamela Anderson über eine Revuetänzerin, die nach 30 Jahren ihren Job verliert und sich mit dem Identitätsverlust auseinandersetzen muss. Ergänzt wird der Monat durch Walter Salles' Oscar-prämiertes Werk „Für immer hier“, das die wahre Geschichte einer Familie im Brasilien der Militärdiktatur erzählt und sich der Suche nach der Wahrheit widmet.
Im Februar steht James Mangolds Biopic „Like A Complete Unknown“ im Fokus, das die frühen Jahre des Bob Dylan beleuchtet und seinen Übergang zum Rockmusiker darstellt. Angelina Jolie brilliert in Pablo Larraíns „Maria“, einem Biopic über Maria Callas, das die Protagonistin in ihren letzten Tagen porträtiert und die Frage nach Identität jenseits des Ruhms stellt. „Könige des Sommers“ bietet eine warmherzige Coming-of-Age-Geschichte aus Frankreich über einen Jugendlichen, der nach dem Tod seines Vaters Verantwortung übernehmen muss.
Das Kinojahr begann im Januar mit „Babygirl“, einem satirischen Drama, in dem Nicole Kidman eine Frau darstellt, die trotz scheinbar perfektem Leben innere Unzufriedenheit verspürt und in eine toxische Affäre gerät. „La Cocina – Der Geschmack des Lebens“ von Alonso Ruizpalacios würdigt die unsichtbaren Arbeiter in New Yorker Restaurants und erzählt die Geschichte eines Kochs, der in Schwierigkeiten gerät. „Armand“ seziert eine groteske Situation, in der ein sechsjähriger Junge Gewalt und sexuelle Nötigung vorgeworfen wird, und die Erwachsenen mit der Unfähigkeit ringen, den Vorfall zu benennen. „September 5“ ist ein packendes Politdrama über die Geiselnahme bei den Olympischen Spielen 1972 in München und die Rolle der Medien. Abschließend bietet Luca Guadagninos „Queer“ mit Daniel Craig einen tiefgründigen Blick auf eine bizarre Reise durch Südamerika, die die Suche nach wahren Gefühlen thematisiert.
