Eltern Kinder

Entdeckung der Schweizer Sprachwelt: 19 charmante Ausdrücke, die Sie kennen sollten

Haben Sie jemals im Ausland eine Unterhaltung belauscht und festgestellt, dass, obwohl die Sprache Deutsch zu sein scheint, fast nichts verständlich ist? Dies ist ein häufiges Erlebnis für viele, die dem Schweizerdeutschen begegnen. Es ist faszinierend, wie eigenständig dieser Dialekt klingt. Hier sind 19 Schweizer Begriffe, die man unbedingt kennen sollte, nicht nur wegen ihrer Bedeutung, sondern auch, weil sie einfach entzückend klingen!

Wenn jemand an 'ds Gluggsi' leidet, hat er Schluckauf. Mit ein wenig Nachdenken ist dies leicht zu erraten, da auch im Hochdeutschen das Wort 'glucksen' existiert, was 'kichern' oder 'blubbernde, unterdrückte Geräusche von sich geben' bedeutet.

Auch die 'Schnäddertante' ist vielen Deutschen vielleicht bekannt. Sie bezeichnet einfach eine 'Quasselstrippe' oder 'Tratschtante', also jemanden, der zu viel redet und dabei vertrauliche Informationen preisgibt.

Nun wird es etwas kniffliger, obwohl der Begriff bereits einen Hinweis gibt: Es hat definitiv etwas mit dem 'Bett' zu tun. Ein 'Bettmümpfeli' ist ein Abendsnack, manchmal auch als 'Betthupferl' bekannt. Während man in Deutschland nach dem Essen ins Bett geht, scheint man diesen Snack in der Schweiz direkt im Bett zu genießen.

'Dr Anke' (mit männlichem Artikel) ist in diesem Fall keine Person, sondern die Schweizer 'Butter'. Es ist schwer zu erraten, woher dieser Begriff kommt.

Bei 'schmöcke' würde man an 'schmecken' denken, doch tatsächlich bedeutet dieses Verb 'riechen'.

Mein absoluter Liebling: 's Büsi' bedeutet auf Hochdeutsch einfach 'die Katze'. Ist das nicht unglaublich süß? Eine tolle Idee für den Namen Ihrer Hauskatze!

Wer beim 'Poschtiwägeli' an den Postwagen oder das Postfahrrad denkt, irrt. Die tatsächliche Bedeutung ist 'Einkaufswagen'. Gehen Sie auch immer mit dem Poschtiwägeli zum Supermarkt?

Dieses Wort muss ein Scherz sein: 'Pflotsch' bedeutet in der Schweiz einfach 'Matsch'. Man hört förmlich das Geräusch, mit dem ein Kuhfladen zu Boden fällt...

Es klingt nach korrektem Deutsch und ist auch in einigen ländlichen Regionen Deutschlands und Österreichs bekannt: der 'Eierschwamm', auch als 'Pfifferling' bekannt.

Kennen Sie noch das Guckguck-Spiel? Bei dem man das Gesicht hinter den Händen versteckt und beim Hervorkommen 'Guckguck!' ruft? Die 'Guggumere' hat leider nichts damit zu tun, denn hier ist eine 'Gurke' gemeint.

'Büez' ist für viele ein schwer auszusprechendes und oft unliebsames Wort: Es bedeutet 'Arbeit'. Es könnte jedoch die Montagsstimmung erheblich aufhellen, wenn man sich zu Hause zur Büez verabschiedet.

Auch hier wäre ich nie auf die wahre Bedeutung dieses Wortes gekommen: 'Piffoltera' ist der 'Schmetterling'. Wer nicht an 'foltern' denkt oder sich vom 'Pfiff' ablenken lässt, erkennt vielleicht den versteckten 'Falter'.

'Secklen' ist ebenfalls nicht leicht zu erraten. Wer hätte gedacht, dass es das Verb für 'rennen' ist? Mit Säcken an den Beinen stelle ich mir das ziemlich schwierig vor...

Welches Geräusch macht ein Auspuff? Richtig, töff töff. Warum kompliziert machen? Im Schweizerdeutschen heißt das 'Motorrad' einfach 'Töff'. Genial.

Und zu guter Letzt: 'Schnusig' bedeutet 'niedlich'. Wie könnte es auch anders sein, bei einem so süßen Wort?

Die schweizerdeutsche Sprache birgt eine Fülle an charmanten und einzigartigen Ausdrücken, die den Alltag auf humorvolle Weise bereichern. Von Bezeichnungen für alltägliche Gegenstände, die in ihrer Einfachheit verblüffen, bis hin zu Wörtern, die unerwartete Bedeutungen offenbaren, zeigt dieser Dialekt eine erstaunliche Kreativität. Erleben Sie die Freude am Entdecken dieser sprachlichen Besonderheiten und lassen Sie sich von der Herzlichkeit der Schweizer Begriffe inspirieren. Es ist eine Sprache, die mit ihren Klängen und Bedeutungen die Sonne aufgehen lässt und das Familienleben auf besondere Weise prägt.