Die A. Lange & Söhne Richard Lange Springende Sekunde präsentiert sich in einer neuen, überarbeiteten Ausgabe, die das Konzept der präzisen Sekundenanzeige in den Vordergrund rückt. Nach neun Jahren erfährt das Modell eine Wiederbelebung in einem eleganten 39,9 Millimeter großen Weißgoldgehäuse, das einen faszinierenden Kontrast zu dem warmen, massiven Zifferblatt aus Rotgold bildet.
Die herausragende Faszination dieses Zeitmessers liegt in der komplexen Abstimmung dreier mechanischer Meisterleistungen: dem Nachspannwerk, der springenden Sekunde und dem Zero-Reset-Mechanismus. Das Nachspannwerk garantiert eine konstante Energiezufuhr, was zu einer außergewöhnlichen Präzision der Zeitanzeige führt. Der Sekundenzeiger bewegt sich nicht gleitend, sondern springt exakt 60 Mal pro Minute. Durch das Ziehen der Krone kehrt der Sekundenzeiger dank des Zero-Reset-Systems sofort auf die Nullposition zurück, was eine sekundengenaue Einstellung der Uhr ermöglicht. Im Herzen dieser Uhr schlägt das Handaufzugswerk L094.1, das aus 390 Einzelteilen besteht und eine Gangreserve von 42 Stunden bietet. Durch den Saphirglasboden lässt sich das kunstvoll veredelte Uhrwerk mit seinen handgravierten Unruhkloben, verschraubten Goldchatons und gebläuten Schrauben bestaunen, die alle Merkmale der Glashütter Manufakturkunst sind.
Das Design des Regulators Zifferblatts mit seinen getrennten Anzeigen für Stunden, Minuten und Sekunden ist eine Hommage an historische Vorbilder, insbesondere an das Chronometer Nr. 93 des Dresdner Uhrmachers Johann Heinrich Seyffert aus dem 18. Jahrhundert. Auch Ferdinand Adolph Lange, der Gründer der Marke, ließ sich von Seyfferts Präzisionsarbeiten inspirieren. Die neue Richard Lange Springende Sekunde (Referenz 252.056) ist auf 100 Exemplare limitiert und exklusiv in den Boutiquen von A. Lange & Söhne erhältlich, wobei der Preis auf Anfrage mit rund 110.000 Euro beziffert wird.
Die Neuauflage der Richard Lange Springende Sekunde ist nicht nur ein Zeugnis höchster Uhrmacherkunst, sondern auch eine Brücke zur ruhmreichen Geschichte der Präzisionszeitmessung. Sie verkörpert das Streben nach Perfektion und die Bewahrung traditioneller Werte in einem modernen Kontext, und erinnert uns daran, dass wahre Handwerkskunst zeitlos ist und immer wieder neu entdeckt werden kann.
