Südtirol erlebt einen bemerkenswerten Tourismusaufschwung, und im Herzen dieser Entwicklung steht das Parkhotel Mondschein in Bozen. Dieses Hotel, das die Geschichte alter Gebäude mit modernem Luxus verbindet, ist nicht nur ein Hotspot für Reisende, sondern auch ein Vorreiter in der nachhaltigen touristischen Entwicklung der Region. Die Alto Hotel Group, zu der das Mondschein gehört, setzt auf die Bewahrung des Authentischen und schafft so Orte, die mehr als nur Übernachtungsmöglichkeiten sind.
Einzigartiges Hotelerlebnis in Bozen: Parkhotel Mondschein
Die Beliebtheit Südtirols als Reiseziel hat in den letzten Jahren rasant zugenommen, mit einem explosionsartigen Anstieg der Übernachtungszahlen. Bozen, die Landeshauptstadt, trägt maßgeblich zu diesem Erfolg bei, nicht zuletzt dank des wiedereröffneten Parkhotels Mondschein. Moritz und Klaus Dissertori, die Brüder hinter der Alto Hotel Group, haben das Hotel im Mai 2022 neu belebt und es zu einem begehrten Ziel gemacht. Neben dem Mondschein gehören auch das Hotel Schwarzschmied, die Villa Arnica und das 1477 Reichhalter zu ihrem Portfolio. Ihr Ansatz besteht darin, historische Gebäude zu sanieren, dabei aber deren ursprünglichen Charme und die Geschichte zu bewahren. Das Parkhotel, dessen älteste Teile aus dem Jahr 1320 stammen, wurde unter größter Sorgfalt restauriert. Jugendstilbalkone zieren die ockerfarbene Fassade, alte Steintreppen und breite Gänge mit Terrazzo führen zu den 60 Zimmern und 16 Suiten. Die hohen Decken sind reich mit Stuck verziert, und das Interieur ist eine geschickte Mischung aus antiken und modernen Elementen. Moritz Dissertori betont, dass es darum geht, spätere Umbauten zurückzubauen und zur ursprünglichen Substanz zurückzukehren, um eine harmonische Atmosphäre zu schaffen, die nicht Trends folgt, sondern die Geschichte des Ortes zelebriert. Diese Philosophie erzeugt eine besondere Energie, die das Hotel zu einem echten „place to be“ macht.
Südtirols Balanceakt: Tourismus und Authentizität
Das Parkhotel Mondschein bietet eine idyllische Oase inmitten des Bozener Stadtlebens. Der Blick aus den Fenstern auf Palmen und die Dolomiten spiegelt den einzigartigen Dualismus Südtirols wider – eine Mischung aus mediterranem Flair und alpiner Natur. Diese Kombination, gepaart mit dem Wunsch nach Ruhe und Rückzug, hat den touristischen Erfolg der Region beflügelt, insbesondere nach den Reisebeschränkungen der Pandemie. Die Alto Hotel Group plant bereits das nächste Projekt: das „Grubern Gut“ im Ultental, ein Rückzugsort auf über 1500 Metern Höhe, der die jahrhundertealte Tradition von Landwirtschaft und Naturverbundenheit in zeitgemäßer Ästhetik widerspiegeln soll. Doch der zunehmende Tourismus bringt auch Herausforderungen mit sich, wie den „Übertourismus“. Um diesem entgegenzuwirken und das Hotel als authentischen „place to live“ zu erhalten, öffnet das Parkhotel Mondschein seine Türen bewusst auch für Einheimische. Mit Angeboten wie dem Yoga- und Pilatesstudio Arise, einem Open-Air-Kino sowie verschiedenen Workshops und Lesungen wird „richtig Leben“ in den Ort gebracht. So wird das Parkhotel zu einem lebendigen Treffpunkt, der die Fahrt über den Brennerpass wirklich lohnenswert macht.
